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sparkonto | 05 Mai, 2008 15:53
Kaum ein Tag vergeht, an dem nicht in den Medien über erneuerbare Energien berichtet wird. Kein Wunder, gibt es doch viele Gründe dafür, diese Form der Energiegewinnung voran zu treiben.
Das Öl wird knapp, weil immer mehr Menschen auf dem Planeten Autos besitzen und so die Ressource verbrauchen. Der kontinuierlich steigenden Nachfrage steht ein begrenztes Angebot gegenüber. Kaum noch jemand bezweifelt die Notwendigkeit alternativer Verfahren zur Erzeugung von Energie. Dieser unbestrittene Wachstumsmarkt ist daher auch für Anleger zunehmend eine interessante Möglichkeit. Mittlerweile gibt es verschiedene Möglichkeiten, an diesem Megatrend auch im eigenen Depot zu partizipieren.
Zum einen bieten sich Branchenfonds in den entsprechenden Sektoren an. Hier kann auf Solarwerte, Produzenten von Windkraftanlagen oder Biomasse gesetzt werden. Über die Branchenfonds hinaus gibt es spezielle Fonds, die sich explizit dem Titelthema gewidmet haben. Hier beobachtet ein aktives Fondsmanagement alle betreffenden Sektoren und wählt gezielt besonders aussichtsreiche Titel aus.
Auch der Markt für Zertifikate hat sich hinsichtlich der neuen Möglichkeiten angepasst und bietet mittlerweile verschiedene Möglichkeiten, an den Entwicklungen zu partizipieren. Über Branchenzertifikate hinaus gibt es so auch die Möglichkeit, an einem eigens zum Thema Erneuerbare Energien konstruierten Index eins zu eins zu gewinnen.
Darüber hinaus besteht die Möglichkeit, in einen geschlossenen Fonds zu investieren, der seine Mittel den Produzenten von Windkraftanlagen zur Verfügung stellt. Diese steuerlich begünstigte Anlageform ist vollkommen unabhängig von der Entwicklung an den Finanzmärkten und stellt so eine gelungene Beimischung dar.
Letztlich bleibt es jedem selbst überlassen, ob er in die neue Generation von Energieversorgern investieren möchte. Im Zuge des weltweiten Globalisierungsprozesses und der drohenden Energieknappheit stellen Erneuerbare Energien jedoch eine nicht zu vernachlässigende Anlageoption dar. Wählt der Anleger einen breit aufgestellten Fonds, diversifiziert er das Risiko und muss nicht täglich das Geschehen an den Märkten verfolgen. Bei Erneuerbaren Energien sollte es sich jedoch nicht um mehr als eine Beimischung ins Depot handeln, deren Anteil am Gesamtvermögen zehn Prozent nicht übersteigt.
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